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Kreisvorstand GEW KV Gelnhausen trifft sich zur Klausurtagung

Entscheidung über Schwerpunkte der Arbeit

Im schönen Ambiente des Cafes Frida und Otto trafen sich 11 Menschen aus dem Kreisvorstand des GEW KV Gelnhausen, um einmal in Ruhe über Wohl und Wehe der Gewerkschaftsarbeit nachzudenken und zu diskutieren. In der Debatte wurde betont, dass das Grundprinzip der GEW - wie auch anderer DGB-Gewerkschaften - Solidarität ist und ihre elementare Aufgabe in der Interessensvertretung der Kolleginnen und Kollegen besteht. Außerdem sollten grundlegende Entscheidungen zur weiteren Arbeit getroffen werden.

Organisiert und geleitet wurde das Treffen von den Vorsitzenden Sibylle Dietz und Mario Wagner sowie den Geschäftsführerinnen Annemarie Schneider und Barbara Watteroth-Mann.

„Es ist nicht immer einfach, die diskutierfreudigen Kolleginnen und Kollegen zu einer gewissen Gesprächsdisziplin und ihre vielen Ideen und Anregungen in eine Struktur zu bringen“, sagt Sibylle Dietz nach dem Treffen. „Aber ich glaube, das ist uns letztlich ganz gut gelungen“, entgegnet Mario Wagner.

Und Annemarie Schneider berichtet über die Ergebnisse: „Der KV Gelnhausen will sich als Kreisverband mittlerer Größe auf die Arbeit vor Ort, d.h. mit den Kolleginnen und Kollegen an den Schulen des Altkreises konzentrieren. Die „große Politik“ überlassen wir der Landesebene, bringen unsere Ideen auf diese Ebene natürlich weiter ein und unterstützen weiterhin die entsprechenden Aktionen.“

Barbara Watteroth – Mann konkretisiert: „Das heißt, die Mitglieder des Vorstandes gehen – soweit das von ihrer dienstlichen Belastung her möglich ist – an die Schulen, sprechen mit den Vertrauenspersonen und den Mitgliedern und schauen, wo „der Schuh drückt“.“

Engagieren will sich der Kreisvorstand natürlich weiterhin in der Kreis- und Schulamtspolitik. „Durch unsere Mitglieder Sibylle Dietz, Elisabeth Dietz und Martina Kämmerer haben wir ja den direkten Draht zum Gesamtpersonalrat und damit zum Schulamt“, weiß Vorstandsmitglied Angelika Scherzer zu berichten. „Und unsere Netzwerkarbeit mit dem Schulträger trägt auch immer mal wieder ihre Früchte“, ergänzt Mario Wagner.

Es wurden auch noch weitere Beschlüsse gefasst, mit dem Ziel der Professionalisierung und Entlastung der gewerkschaftlichen Arbeit. So soll ein fester Tagungsort gesucht werden und die technische Möglichkeit für Hybrid-Sitzungen, d.h. eine Kombination von Real- und Online-Sitzung, geschaffen werden. Weiterhin soll ein Geschäftsverteilungsplan erstellt werden, damit die Zuständigkeiten noch klarer abgegrenzt werden als bisher.

„Es hat sich wirklich gelohnt, dass wir die Zeit investiert haben. Ich blicke ja auf viele Jahre Gewerkschaftsarbeit zurück, und ich muss sagen, so lebendig und energievoll habe ich den Kreisvorstand selten erlebt. Ich freue mich auf die weitere Arbeit mit den Seniorinnen und Senioren“, gibt Christiane Hemmer-Sopp zu Protokoll.

Und wer jetzt Lust bekommen hat, bei unserer Gemeinschaft mitzuarbeiten, melde sich bitte bei unserer Geschäftsführerin: a.schneider@gew-main-kinzig.de