Der GEW-Kreisverband Hanau hat bereits vor sechs Jahren die Entlassung von Björn Höcke aus dem Hessischen Schuldienst gefordert. Anlass war damals der grausame Terroranschlag in Hanau. Der Täter hatte vor dem Anschlag die Reden von Björn Höcke studiert.
Im Kontext der gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Frage der Einstufung der AfD als „gesichert rechtsextrem“ durch den Verfassungsschutz hatte Innenminister Posek im Mai letzten Jahres geäußert, dass Extremisten keinen Platz im Staatsdienst haben dürfen. Auch wenn nicht beabsichtigt sei, alle Bediensteten mit AfD-Parteibuch pauschal zu überprüfen, könne es im Einzelfall Konsequenzen bis hin zum Rauswurf geben.
Nachdem nun ein Jahr verstrichen ist, gehen wir davon aus, dass Überprüfungen abgeschlossen sein müßten und im Falle des Herrn Höcke, der laut Gerichtsurteil Faschist genannt werden darf, zu einem Rauswurf führen müssten.
Deswegen erneuern wir jetzt diese Forderung mit einem offenen Brief.