GEW Hessen News Feed http://dev.vbox.intern de_DE GEW Hessen Sat, 26 Sep 2020 22:27:57 +0200 Sat, 26 Sep 2020 22:27:57 +0200 TYPO3 EXT:news news-604 Mon, 07 Sep 2020 12:31:00 +0200 Hygiene an Schulen - Umfrageergebnisse https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/604-hygiene-an-schulen-umfrageergebnisse/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3c17c9808da5d0ee61b8b17448341690 Handhygiene machbar? Klassenräume lüftbar? Waschbecken unverzichtbar? Antworten auf viele Fragen. Hier sind die Antworten auf viele Fragen, die wir für Gespräche mit den Schulträgern brauchen:
Hygiene an Schulen - Umfrageergebnisse

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KV Hanau aktuell Gesundheits_Arbeitsschutz Aktuelles
news-606 Sun, 23 Aug 2020 16:08:37 +0200 Unterricht - aber sicher!!! https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/606-unterricht-aber-sicher/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=c100aa98aa1a248adec255133e73242a Pressemitteilung der GEW Kreisverbände Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern zum Schulstart Ende vergangener Woche haben sich Vertreterinnen und Vertreter der GEW-Kreisverbände im Schulamtsbezirk Hanau/Main-Kinzig getroffen, um sich über ihre Erfahrungen mit dem Schulstart auszutauschen. Sie sind als Lehrerinnen und Lehrer sowie als Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen an Schulen im gesamten Schulamtsbezirk tätig.

Wovon werden ihre Erfahrungen mit den ersten Schultagen geprägt?

„Wir erleben in vielfältiger Hinsicht eine absurde Situation“, beklagen die Pädagoginnen und Pädagogen. Zum Schutz vor dem Coronavirus wird in allen Lebensbereichen Abstand und Vorsicht eingefordert, Masken müssen in öffentlichen Räumen getragen werden und Einschränkungen bestimmen unseren Alltag. An den Schulen scheint dies jedoch alles keine Rolle zu spielen. „Uns ist unverständlich, dass diese Maßnahmen, insbesondere das Abstandhalten, in den Klassenräumen verzichtbar sein sollen“, beklagt Jörg Engels, Gymnasiallehrer in Maintal und einer der Vorsitzenden des GEW-Kreisverbands Hanau. „Wir verstehen, dass der Abstand einem flächendeckenden Normalbetrieb an den Schulen entgegen steht. Aber von öffentlicher Seite so zu tun, als sei das alles kein Problem, ist nicht nur unverständlich, es ist auch inakzeptabel“, kritisiert Nicole Schleiff, Grundschullehrerin in Großkrotzenburg. Bereits zum Zeitpunkt der Öffnung der Grundschulen vor den Sommerferien war zweifelhaft, dass Kinder eine geringere Rolle für das Infektionsgeschehen spielen. Inzwischen wird diese vom Kultusministerium weiterhin vertretene Meinung mehrfach durch Untersuchungen namhafter Virologen in Zweifel gezogen. Angesichts dessen muss der Schutz aller im Vordergrund stehen. „Seid bitte ehrlich zu uns und nehmt eure Fürsorgepflicht war“, fordert Nicole Schleiff von Kultusministerium und Schulamt. Nicht erst seitdem das Coronavirus Einfluss auf das Schulleben genommen hat, fehlen Lehrkräfte. Seit dem neuen Schuljahr wurden deswegen die Möglichkeiten für Lehrkräfte, die Risikogruppen angehören oder mit besonders gefährdeten Angehörigen zusammenleben, sich vom Präsenzunterricht befreien zu lassen, stark eingeschränkt. Im entsprechenden Erlass aus dem Kultusministerium wird Lehrkräften, die wegen ihrer gesundheitlichen Disposition „Bedenken oder gar Ängste“ haben, versprochen, dass sie in großen Räumen mit ausreichender Belüftung eingesetzt und mit Schutzausrüstung ausgestattet werden. Fakt ist jedoch, dass die vom Land gelieferten Ausrüstungsgegenstände bei weitem nicht ausreichen und dass die Vorgaben, was die Räumlichkeiten betrifft, häufig schlicht nicht umsetzbar sind. Zudem müsste persönliche Schutzausrüstung allen Lehrkräften zur Verfügung gestellt werden, wie es die aktuelle Arbeitsschutzregel des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für alle Arbeitsstätten fordert, in den kein Mindestabstand eingehalten wird. „Wir erleben, dass auch junge und bislang kerngesunde Menschen nach einer Infektion mit dem Virus schwerwiegende Organschäden davontragen oder unter neurologischen Problemen leiden. Bei der persönlichen Schutzausrüstung weiter zwischen Risiko- und Nicht-Risikogruppen zu differenzieren, empfinde ich als zynisch“, konstatiert Jörg Engels.

Hier zeige sich, dass das Kultusministerium trotz steigender Infektionszahlen nicht die Sicherheit und Gesundheit der Schülerinnen und Schüler einerseits sowie der Lehrerinnen und Lehrer andererseits im Blick hat, sondern mit aller Macht den Normalbetrieb an Schulen durchsetzt. „Wenn man überhaupt von einem normalen Unterricht sprechen kann“, wirft Verena Körner-Pohl, Haupt- und Realschullehrerin in Rodenbach ein. „Wichtige soziale Arbeitsformen wie Gruppen- und Partnerarbeit können nur unter sehr erschwerten Bedingungen und sehr eingeschränkt angeboten werden, vielerorts sollen sie sogar unterbleiben. Den meisten unserer Schülerinnen und Schüler wird ein solcher Unterricht nicht gerecht“, beklagt Brigitte Fuhrich, sozialpädagogische Fachkraft in Hanau.

Wie lief der Umgang mit dem Problem der Reiserückkehrer?

Zwei Tage vor Ferien erreichte die Schulleitungen ein Schreiben des Schulamtes mit dem Auftrag, die telefonische Abfrage an die Eltern zu starten, ob sich diese während der Ferien in Risikogebieten im Ausland aufgehalten haben. Dieser Auftrag klang zuerst wie eine Dienstanweisung, wurde dann aber auf Nachfrage am Amt als „Empfehlung“ bezeichnet. „Ich finde den Grundgedanken, der dahinter steht gut, aber hätte dies nicht schon früher durchgeführt werden können und vor allem: ist das denn die Aufgabe der Schulen?“, fragt Nicole Schleiff.

„Endlich Tests für Lehrer?“ oder „Na, vielen Dank!“

Nach den Sommerferien bis Oktober haben die Lehrkräfte die Möglichkeit, sich auf Kosten des Land Hessens 5 mal testen zu lassen. Dies klingt zwar zunächst gut, läuft aber in der Praxis vielfach nicht: Arztpraxen fordern zum Teil Vorkasse oder verweigern gar die Tests, auf das Ergebnis warten die Lehrkräfte mitunter länger als eine Woche. Auch ist zu bezweifeln, inwiefern es sich hier um eine Fürsorgeleistung des Landes für seine Beschäftigten handelt: Um das Infektionsgeschehen an den Schulen zu kontrollieren und mögliche Ansteckungen zu verhindern, müssten auch die Kinder getestet werden.

Was sind ihre Erwartungen an die Verantwortlichen?

„Wir ärgern uns über die kurzsichtige Planung, die nicht erwägt, wie sich die Situation verändern wird, wenn man an den Herbst denkt“, sagt Nicole Schleiff. Man merke, dass Menschen, die vor Ort in Schule arbeiten, nicht auf angemessene Weise in die Planung eingebunden gewesen sein können. Allein das geforderte Händewaschen, das als eine der letzten verbindlichen Schutzmaßnahmen geblieben ist, kann in der vorgegebenen Form nicht durchgeführt werden. Die Schülerinnen und Schüler sollen beim Betreten des Klassenzimmers, beim Auf- und Absetzen der Masken, vor und nach den Pausen ihre Hände waschen. Bei Klassengrößen von bis zu 30 Personen und mehr kommt da ein immenser zeitlicher Aufwand zusammen. Wenn überhaupt ein Waschbecken im Klassenzimmer vorhanden ist! Denn ohne ein solches sind die Vorgaben des gültigen Hygieneplans gar nicht umzusetzen. Ebenso ist das Lüften der oft vollbesetzten Räume vielerorts durch verschlossene Sicherheitsfenster gar nicht möglich. Zu diesen Punkten hat der GEW-Kreisverband Hanau aktuell eine Umfrage gestartet, deren Ergebnisse mit den Schulträgern, der Stadt Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis, diskutiert werden sollen.

Was ärgert sie an der Haltung der Verantwortlichen?

„Uns ist klar, dass die Kinder und die Gesellschaft auf eine funktionierende Schule angewiesen sind. Dafür stehen wir auch als Bildungsgewerkschaft und setzen uns dafür nicht erst seit Corona nach Kräften ein“, betont Barbara Watteroth-Mann, Grundschullehrerin in Linsengericht. Allerdings ist die Pandemie noch lange nicht vorüber, und eine Normalität mit Corona kann einfach nicht der Normalität vor Corona entsprechen. Wäre es nicht denk- und machbar gewesen, eine Beschulung mit zweimal drei Stunden pro Tag für je die Hälfte der Klassen zu organisieren? Ein solches Modell sehen die Pädagogen auch im Hinblick auf den Herbst, wenn die Fenster geschlossen bleiben müssen und die Erkältungszeit beginnt, als tragfähiges und sinnvolles Konzept an. „Allerdings hat die Ankündigung des Kultusministeriums bereits vor den Ferien, zum neuen Schuljahr ohne Abstände mit regulären Klassengrößen zu starten, viele Schulleitungen in ihren Bemühungen ausgebremst, eine vorausschauende und flexible Planung für das neue Schuljahr erarbeiten zu können“, so Jörg Engels. Die Betroffenen hätten sich gewünscht, wenn auch das Kultusministerium die Widersprüche wahrgenommen und eingestanden hätte. Die Erfahrungen der Menschen, die vor Ort in den Schulen arbeiten, dürften nicht länger außer Acht gelassen werden. Sie könnten eine gute Grundlage für den Spagat zwischen dem Anspruch auf Bildung einerseits und der berechtigten Sorgen um die Gesundheit andererseits bilden.

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KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Bildungspolitik Aktuelles
news-602 Sat, 22 Aug 2020 15:34:00 +0200 Hanau ist überall - 6 Monate nach dem rassistischen Terroranschlag https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/602-hanau-ist-ueberall-6-monate-nach-dem-rassistischen-terroranschlag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=905408c7211827b3d19b667f4e599278 Statt Gedenkdemo Kundgebung Live-Übertragung in 50 Städte Wegen des extrem kurzfristigen Verbots am Vorabend der geplanten Demonstration haben sich knapp 350 Menschen zu einer Kundgebung zum Gedenken an den Terroranschlag vom 19. Februar am Freiheitsplatz versammelt.

Die "Initiative 19. Februar Hanau" hatte die Kundgebung innerhalb weniger Stunden organisiert und darüber hinaus gemeinsam mit antirassistischen Initiativen eine Live-Übertragung auf die Beine gestellt.
Tausende Menschen haben diese Live-Übertragung in über 50 Städten in Versammlungen und Spontandemos verfolgt und der Opfer gedacht. Allein in Frankfurt fanden elf Kundgebungen statt. Zusätzlich haben fast 30.000 Menschen den Live-Stream angeklickt.
Er ist weiter zu finden unter https://www.youtube.com/watch?v=iiCtmTQ5wqY&feature=youtu.be
(Hinweis: Die Übertragung der Veranstaltung beginnt nach einem Standbild erst bei ca. Minute 20!)

Es ist still am Samstagnachmittag auf dem Freiheitsplatz, als Angehörige und Freunde über ihre Brüder, Kinder, Schwestern und Freunde reden. Was die Angehörigen eint, ist der gemeinsame Schmerz. Sie befürchten, dass die Tat nie ganz aufgeklärt wird und die Namen der Opfer in Vergessenheit geraten. Manche Familien fordern, dass Deutschland endlich aufwachen muss im Umgang mit Rassismus. Andere betonen, dass auch sie Deutsche sind. Viele Vorwürfe werden erhoben.

Alle fordern gemeinsam mit den Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmern Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen.

Mittlerweile hat die "Initiative 19. Februar Hanau" ein Statement zum 22. August 2020 herausgegeben:
https://19feb-hanau.org/2020/09/02/statement-zum-22-8-20/

 

 

 

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KV Hanau aktuell Aktuelles
news-605 Wed, 19 Aug 2020 12:52:00 +0200 DGB-Gewerkschaften besuchen Initiative 19. Februar Hanau https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/605-dgb-gewerkschaften-besuchen-initiative-19-februar-hanau/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=da275c9c85b424ecbd388bd577c0bf8f Die Vorsitzenden der GEW Hanau, Anja Saling und Jörg Engels besuchten die Räume der Initiative 19. Februar Hanau Ein halbes Jahr nach den rassistischen Morden von Hanau im Februar besuchten die Vorsitzenden des GEW-Kreisverbands Hanau, Anja Saling und Jörg Engels, gemeinsam mit weiteren Vertreterinnen und Vertretern der DGB-Gewerkschaften in Südosthessen am Dienstag die Räume der Initiative 19. Februar. Das im April eröffnete Ladenlokal am Heumarkt hat sich in den letzten Monaten zum Treffpunkt für Angehörige und Freund*innen und zum Ort des Gedenkens der Getöteten Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nessar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov entwickelt. Das DGB Haus am Freiheitsplatz liegt nur wenige Gehminuten entfernt.

Für kommenden Samstag rufen die Angehörigen zu einer Demonstration in Hanau auf, in der sie Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung und Konsequenzen fordern. Auch sechs Monate nach den Taten seien viele der Hintergründe und Versäumnisse noch unklar und nicht aufgearbeitet. Die Angehörigen fordern von der Politik nicht nur „schöne Worte, sondern endlich Taten“.

Die DGB-Gewerkschaften sicherten im Gespräch Unterstützung bei der notwendigen Arbeit gegen Rassismus in den Betrieben und an Schulen zu. Als wichtiger Ort der Begegnung und zur Aufrechterhaltung der Erinnerung an die Opfer unterstützten sie den Betrieb der Initiativen-Räume auch finanziell. Unter dem Motto „140 qm in Hanau gegen das Vergessen“ werden weiter Spenden zum Erhalt der unmittelbar an einem der Tatorte gelegenen Räume gesucht: https://www.betterplace.org/de/projects/80047-140-qm-in-hanau-gegen-das-vergessen

Die DGB-Regionsgeschäftsführerin Tanja Weigand zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von der Arbeit der Initiative und betonte die Notwendigkeit gemeinsamer Arbeit: „Hier ist es gelungen, Betroffenen von rassistischer Gewalt Raum und Stimme zu geben. Obwohl viele Menschen hierzulande täglich mit Rassismus konfrontiert sind, bleiben die Betroffenen zu oft ungehört.“ Grade der jüngste Fall von Morddrohungen u.a. gegen PolitikerInnen zeige außerdem, dass das Problem noch größer sei als befürchtet. „Als DGB-Gewerkschaften stehen wir nicht zuletzt in der historischen Pflicht, jedweder Form von Rassismus und Rechtsextremismus entschieden entgegen zu treten. Wir rufen alle dazu auf, bei Rassismus und Diskriminierung nicht zuzusehen und solidarisch mit den Betroffenen zu sein, an der Schule, im Betrieb oder auf der Straße.“

Anja Saling und Jörg Engels betonten die Verantwortung von Schule beim Aufbau einer  Rassismus freien Gesellschaft und sicherten der Initiative ihre Unterstützung bei dem Vorhaben zu, sich mit Veranstaltungen an Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer zu wenden.

Verschiedene Kreisverbände des DGB Bezirks Hessen-Thüringen wollen an der für Samstag geplanten Demonstration teilnehmen. Unter anderem werden Busse aus Gera, Erfurt, Marburg und Gießen erwartet. Außerdem reisen weitere Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter per Bahn aus Kassel, Frankfurt, Darmstadt und vielen anderen Orten an.

Personen auf dem Bild (v.l.n.r.): Martin Hünemann (DGB Jugend), Jörg Engels (GEW KV Hanau), Anja Saling (GEW KV Hanau), Tanja Weigand (DGB Südosthessen), Robert Weißenbrunner (IG Metall Hanau-Fulda), Florian Kaufmann (DGB Südosthessen)

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KV Hanau aktuell Aktuelles
news-603 Sat, 15 Aug 2020 09:32:08 +0200 GEW - Senior_innen informieren sich über lokale alternative Energieerzeugung https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/603-gew-senior-innen-informieren-sich-ueber-lokale-alternative-energieerzeugung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=1e885fb13d7ccb9c29c3a559e795345c Ausflug zum Windpark "Vier Fichten" mit Besuch der "Schönen Gela" Auf Einladung des KV Gelnhausen besichtigten 28 Senior_innen aus den KVs Gelnhausen, Hanau, Offenbach-Stadt, Offenbach-Land und dem BV Frankfurt das Windrad „Schöne Gela“ auf dem Gelände „Vier Fichten“. Dieses Windrad gehört einer Energiegenossenschaft, der einige Mitglieder der PG SeniorInnen des KV Gelnhausen angehören. Mit Hilfe dieser Mitglieder, insbesondere Albrecht Staab, konnten wir die Führung arrangieren. Um die Besichtigung mit einer Wanderung zu verbinden und gleichzeitig Interessierten, die sich die Wanderung ( insges. ca.15 km) nicht zumuten wollten, die Teilnahme an der Führung zu ermöglichen, teilten wir die Gruppe in zwei Untergruppen. Die Wanderer trafen sich am Blockhaus Gelnhausen, (7km von den Windrädern entfernt) die andere Gruppe etwas später in Wittgenborn (Ortseingang, ca.4km von den Windrädern entfernt).

Beide Untergruppen trafen sich dann am Windrad, wo wir bereits von Vorstandsmitgliedern der Genossenschaft erwartet wurden. Die Führung durch die  engagierten Mitglieder war sehr informativ. Wir erfuhren,  dass die Genossenschaft, die sich den regenerativen Energien verschrieben hat, neben  Windenergie von zwei Windrädern auch noch Solarenergie aus Anlagen auf angemieteten Dächern „erntet“. Im Sommer Strom von der Sonne, im Herbst und Winter Strom vom Wind- ein schlüssiges Konzept!

Der von der „Schönen Gela“ erzeugte Strom wird an der „Eisernen Hand“  bei Bad Orb ins Netz gespeist. Manchmal wird sogar mehr Strom erzeugt, als das Netz aufnehmen kann. Mangels Speichermöglichkeit geht er leider verloren.

Nach der sehr informativen Führung, die mit vielen Fragen der Senior_innen verbunden war, und einem Kurzbesuch im Turmfuß des Windrades- natürlich unter Beachtung der Corona-Regeln- ging es zurück, jede Gruppe zu ihrem Ausgangspunkt. Da das Wetter für unsere Unternehmung ideal war und wir gut in der Zeit lagen, machte die Wandergruppe noch einen kleinen Umweg zu den schönsten Stellen des Gelnhäuser Waldes, wo wir sogar einige Hirschkühe und Rehe sehen konnten. Müde, aber sehr zufrieden, verabschiedete sich die Gruppe voneinander. Den Ausklang dieses gelungenen Tages bildete eine Einkehr auf der Terrasse der Gaststätte „Heckers“, wo sich immerhin noch 10 TeilnehmerInnen trafen.

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KV Gelnhausen aktuell Senioren Aktuelles
news-601 Thu, 11 Jun 2020 15:26:54 +0200 Sommerfest des Kreisverbandes Hanau https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/601-sommerfest-des-kreisverbandes-hanau/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=5859cde80c2c189fbc7a7ae225b24fa3 Absage Corona macht es nötig Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Freunde unseres GEW Sommerfestes!

„Corona macht es nötig“ sollten wir wohl über die nun folgenden Zeilen schreiben:

Wir haben uns die Entscheidung nicht leichtgemacht, in der letzten Kreisvorstandssitzung aber dann entschieden, dass wir das diesjährige Sommerfest des Kreisverband Hanau ausfallen lassen.

Unter den geforderten Hygiene- und Abstandsregelungen ein Sommerfest stattfinden zu lassen, erschien uns allen als wenig sinnvoll, zumal sich unsere Sommerfeste bisher immer durch Gemütlichkeit, leckeres Essen und entspannte Musik ausgezeichnet haben, das lässt sich in diesem Jahr einfach schwer umsetzen.

Deshalb hoffen wir auf euer Verständnis – wir tragen als Kreisverband auch die Verantwortung für unsere vielen ehemaligen Aktiven, die häufig einer Risikogruppe angehören.

Wir freuen uns auf ein Sommerfest im Jahr 2021 zu hoffentlich normalen Bedingungen!

Bleibt alle gesund!

 

Für den Kreisvorstand

Anja Saling und Jörg Engels

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KV Hanau aktuell Aktuelles
news-600 Wed, 29 Apr 2020 17:37:00 +0200 Herausforderungen der Schulöffnung https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/600-herausforderungen-der-schuloeffnung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=b395945da2db8cb70a59b6836be88613 Stellungnahme der GEW Kreisverbände und des VBE Pressemitteilung des MKK zur Schulöffnung löst Empörung aus Die großspurigen Erklärungen des MKK, alles für einen reibungslosen Schulbeginn getan zu haben, löst bei den in Schule arbeitenden Kolleginnen und Kollegen Empörung aus! Wir alle wollen, dass Schule wieder stattfinden kann, aber vieles ist vor Ort noch völlig ungeklärt.

Zur Stellungnahme.

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KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Gesundheits_Arbeitsschutz Bildungspolitik Aktuelles
news-598 Tue, 28 Apr 2020 18:46:00 +0200 Notdienste an Wochenenden, Feiertagen und in den Osterferien https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/598-notdienste-an-wochenenden-feiertagen-und-in-den-osterferien/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=f2ed0b5b032a84b18537c5875904fe91 GEW fordert angemessene Bedingungen und uneingeschränkte Freiwilligkeit In einer Pressekonferenz hat Kultusminister Lorz am Freitag, dem 27.3.2020, ein Angebot zur Erweiterung der Notbetreuung auf Wochenende, Feiertage und die Osterferien angekündigt. Details wurden in einem Schreiben an die Schulleitungen von Samstag, dem 28.3.2020, mitgeteilt. Den Wortlaut findet man hier:

 

https://kultusministerium.hessen.de/schulsystem/umgang-mit-corona-schulen/fuer-schulleitungen/schreiben-schulleitungen/erweiterung-der-notbetreuung-auf-wochenenden-und-auf-die-osterferien-0

 

Die erweiterte Notbetreuung kann nur von Eltern in Anspruch genommen werden, die unmittelbar in der Kranken- und Gesundheitsversorgung sowie in den Rettungsdiensten tätig sind und entweder alleinerziehend sind oder wenn auch der andere Elternteil in einem der bisher benannten Schlüsselberufe arbeitet und zeitgleich im Einsatz ist.

Über den konkreten Einsatz der Lehrkräfte für die erweiterte Notbetreuung während der Osterferien sowie an Wochenenden und Feiertagen sollen die Schulleitungen entscheiden.

Das Ministerium weist die Schulleitungen ausdrücklich an, den örtlichen Personalrat über die beabsichtigte Einteilung zu informieren und „ihm Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben“. 

Wörtlich heißt es in dem Erlass: „Vorrangig sollen Freiwillige berücksichtigt werden.“ In der Presseerklärung des Ministers vom 27.3. heißt es, er sei „optimistisch, dass wir eine ausreichende Zahl an Lehrkräften für die zusätzliche Notbetreuung finden werden – gerade auch, weil die anspruchsberechtigten Eltern bisher sehr umsichtig bei der Nutzung der Betreuungsangebote sind“.

Ausdrücklich ausgenommen sind schwangere und stillende Lehrerinnen. Lehrkräfte, die 60 Jahre und älter sind oder in Bezug auf das Corona-Virus ein erhöhtes Risiko durch relevante Vorerkrankungen tragen, „sollen aus Fürsorgegründen in der Regel nicht vorgesehen werden“. Für die GEW gilt wie bei den bisherigen Notbetreuungen, dass dies somit nur auf ausdrücklichen Wunsch der Lehrkraft erfolgen kann.

Die im Rahmen der Notbetreuung in den Osterferien (inkl. der Feiertage) und an Wochenenden geleistete Arbeitszeit soll von den Schulleitungen erfasst und nach den Richtlinien über das Lebensarbeitszeitkonto ausgeglichen werden. Dabei soll „jede geleistete volle Zeitstunde als eine ganze Pflichtstunde gutgeschrieben“ werden.

 

Empfehlungen der GEW

Wir bitten die Schulpersonalräte, ihre Beteiligungsrechte wahrzunehmen und insbesondere auf das Prinzip der Freiwilligkeit zu achten.

Außerdem ist verstärkt darauf zu achten, dass Kolleginnen und Kollegen, die in der bisherigen und genauso in der erweiterten Notbetreuung eingesetzt sind, von allen anderen Aufgaben freigestellt werden.

Wir fordern für die Kolleginnen und Kollegen, die solche Dienste übernehmen, beste Bedingungen, sowohl was Schutz- und Desinfektionsmaterial angeht als auch was die Entlastung und den Ausgleich danach oder während dieser Zeiten angeht.

Dabei müssen wir immer wieder deutlich machen, was die Notbetreuung auch bei maximal vier Kindern für ein Knochenjob ist. Wie soll man gerade in der Grundschule und in Kitas die Abstandsregelungen einhalten? Soll man die Kinder wie beim Abitur an Tische im Abstand von zwei Metern setzen? Dazu kommt immer auch die Angst um die eigene Gesundheit und die der eigenen Familie.

In dem Schreiben des Ministeriums gibt es keine Aussagen zum Einsatz von Kolleginnen und Kollegen, an deren Schulen keine Notbetreuung angeboten werden muss (Sekundarstufe I und II ab Klasse 7). Wir möchten von uns aus darauf hinweisen, dass selbstverständlich auch hier freiwillige Meldungen zum Einsatz an anderen Schulen möglich sind, für die dann dieselben Regelungen bezüglich Gutschriften, Entlastungen und Ausgleich gelten müssen.

Insgesamt sollte man zunächst abwarten, welcher Bedarf angemeldet wird. Seit dem 13.3. wurde der Kreis der anspruchsberechtigten Berufsgruppen mehrfach erweitert und auch der Wegfall der Voraussetzung, dass beide Elternteile zu einer systemrelevanten Berufsgruppe gehören müssen, führte nicht zu einer deutlichen Ausweitung der Zahl der Kinder in den Notbetreuungen. Dies zeigt, dass alle Eltern, die es irgendwie anders regeln können, ebenfalls die zusätzlichen Kontakte in der Notbetreuung meiden.

Als Bildungsgewerkschaft müssen wir uns immer auch das Ausmaß der gegenwärtigen Krise und die Betroffenheit anderer Berufsgruppen und der Familien unserer Schülerinnen und Schüler vor Augen halten.

Viele weitere aktuelle Informationen findet Ihr auf den Internetseiten der GEW unter www.gew-hessen.de

 

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GPRLL Fraktionsinfos KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-597 Sat, 25 Apr 2020 09:50:00 +0200 Notdienste an Schulen ab dem morgigen Montag https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/597-notdienste-an-schulen-ab-dem-morgigen-montag/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6e5c21c612dfc660cc04334196291e8e GEW macht auf Risikogruppen aufmerksam An die Personalräte und GEW-Vertrauensleute der Schulen im Main-Kinzig-Kreis

Notdienste in den Schulen ab Montag

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir haben keinen Zweifel, dass die Entscheidung, die Schulen bis zu den Osterferien zu schließen, gerechtfertigt bzw. dringend geboten ist. Details zur Umsetzung dieser Entscheidung hat das Kultusministerium am Freitagabend allen Schulleitungen mitgeteilt. Den Brief findet man unter https://kultusministerium.hessen.de/presse/pressemitteilung/regulaerer-schulbetrieb-wird-bis-zu-den-osterferien-ausgesetzt

Am Montag, dem 16.3., sollen die Schulen "noch einmal geöffnet sein, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, notwendige Materialien und persönliche Gegenstände aus der Schule zu holen und sich bei Bedarf mit den Lehrkräften auszutauschen".

Außerdem soll in Dienstbesprechungen mit den Lehrkräften der angeordnete Notdienst besprochen werden. Dieser Notdienst soll ausschließlich die Betreuung der Kinder sicherstellen, bei denen beide Elternteile bzw. ein Elternteil bei Alleinerziehenden einer eng begrenzten Gruppe von Beschäftigten angehören, insbesondere in medizinischen und pflegerischen Berufen.

Wir gehen davon aus, dass auch die Personalräte in die Organisation dieser Notdienste eingebunden werden und hier alle sozialen Belange berücksichtigt werden. Schematische Präsenzpflichten  würden dem Sinn der Maßnahme widersprechen und erneut zu größeren Versammlungen von Menschen führen. Die Verpflichtung der Lehrkräfte, dazu beizutragen, dass "das Lernen der Schülerinnen und Schüler möglichst fortgesetzt" wird, ist nicht an eine Präsenz in der Schule gebunden, in der sich dann keine Schüler mehr aufhalten.

Anwesenheitspflicht für Angehörige von Risikogruppen

Eine besondere Fürsorgepflicht besteht für die sogenannten Risikogruppen. Das HKM hat in seinem Brief mitgeteilt, die Schulleitung könne "in eigener Verantwortung entscheiden, in welchem Umfang Lehrkräfte – insbesondere ab einem Alter von 60 Jahren sowie Beschäftigte, bei denen eine Grunderkrankung vorliegt, oder solche mit unterdrücktem Immunsystem – mit der Wahrnehmung von außerunterrichtlichen Aufgaben zu Hause betraut werden."

Wir halten diese Formulierung bezüglich einer Ermessensentscheidung der Schulleitung für problematisch und verweisen deshalb auf die sehr viele klarere Formulierung in der Pressemitteilung der Staatskanzlei ebenfalls vom 13.3., die für alle Landesbeschäftigten gilt und so sinngemäß auch von Innenminister Beuth in der Pressekonferenz am selben Tag vorgetragen wurde:

Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei vom 13.3.2020:

Risikogruppen unter Landesbeschäftigten können ab sofort von zu Hause aus arbeiten

Für Beschäftigte des Landes hat die Hessische Landesregierung beschlossen, dass Personen über 60 Jahren sowie Personen mit bestimmten Vorerkrankungen fortan, sofern es ihre Tätigkeit erlaubt, von zu Hause aus arbeiten können. Das Robert-Koch-Institut sieht bezogen auf das neuartige Corona-Virus bei Personen über 60 Jahren ein deutlich gesteigertes Risiko für einen schwereren Erkrankungsverlauf. Ebenso zählen Personen mit bestimmten Vorerkrankungen, wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Erkrankungen des Atmungssystems, der Leber, der Niere, sowie Krebserkrankungen oder Beschäftigte mit unterdrücktem Immunsystem als Risikogruppe. 

Quelle: https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/wir-muessen-die-ausbreitung-der-infektionen-verlangsamen

Sollte es in den Schulen zu Schwierigkeiten kommen, sollte auf diese übergeordnete Regelung verwiesen werden.

Auch der Gesamtpersonalrat wird diese und andere Fragen im engen Kontakt mit dem Hauptpersonalrat aufgreifen.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen Kraft und Gesundheit in diesen herausfordernden Tagen.

 

Mit freundlichem Gruß

für den GEW-Kreisverband Gelnhausen

Herbert Graf

Mitglied im Vorsitzenden-Team

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KV Schlüchtern aktuell KV Hanau aktuell KV Gelnhausen aktuell Aktuelles
news-599 Sat, 04 Apr 2020 16:55:49 +0200 Auf dem rechten Auge blind? https://www.gew-main-kinzig.de/home/details/599-auf-dem-rechten-auge-blind/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9ad86b6ffdeccda22043b0d07fa13147 Terrortat in Hanau nicht rassistisch und rechtsextrem? BKA rudert zurück GEW Hanau erleichtert Medien haben am letzten Märzwochenende berichtet, dass das Bundeskriminalamt die Terrortat in Hanau, bei der am 19. Februar in Hanau neun Menschen mit ausländischen Wurzeln erschossen wurden, lediglich als Tat eines Psychopathen ohne rechtsextremen und rassistischen Hintergrund einstufen wollte.

Die GEW Hanau war entsetzt und setzt sich im folgenden Artikel damit auseinander. Zum Artikel

 

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KV Hanau aktuell Aktuelles